QiGong – die Leichtigkeit des Seins

 

Ein Interview von preSanus mit Jochen Neumayr.


preSanus: für unsere Leser - was bedeutet der Begriff QiGong ?

Jochen: Qi ist die Lebensenergie und Gong ist der Weg; also „Weg zur Lebensenergie“

pS: was meinst Du mit „Leichtigkeit des Seins?“

J: Nun, viele Zivilisationskrankheiten – schreckliches Wort – resultieren aus Stress, Überarbeitung, Burnout, Mobbing, Übergewicht, Magersucht usw, usw. Auch wenn ich persönlich glaube, dass einiges davon durch Medien arg übertrieben wird, so zeigen alle genannten Begriffe einen Weg zur Einseitigkeit bzw. Übergewichtung – im wahrsten Sinne des Wortes.
Qi Gong gleicht alles aus. Dadurch leben QiGong-Anwender leichter.

pS: und wie funktioniert so ein Ausgleich?

J: der Weg von Yin und Yang – Erde-Himmel, Nacht -Tag, weiblich - männlich etc. Das hört sich zunächst gegensätzlich an, jedoch gäbe es das eine ohne das andere nicht. Kein Schatten ohne Licht ist ein schönes Beispiel. Wir könnten theoretisch nur Yang-Übungen machen und würden ein negatives Ergebnis erzielen. Von daher der Ausgleich Yin-Yang.

pS: gibst Du uns mal bitte ein Beispiel?

J: klar doch. Am liebsten mag ich die Übung „Spiel der 5 Tiere“, welche die 5 Elemente darstellen. Davon symbolisiert der Kranich das Element Metall mit Ausgleich von Lunge und Dickdarm. Lunge ist Yin, Dickdarm ist Yang. Bei dieser Übung werden beide Organe angesprochen. Mit Bär, Kranich, Tiger, Hirsch und Affe haben wir 5 Elemente und 10 Organe, die sich ausgleichen.
Das geschieht so spielerisch, dass sich die Teilnehmer nur nach dem Trainer richten – ganz einfach also. Der Erfolg tritt automatisch ein.

pS: weil wir gerade vom Kranich sprechen – wenn man Euch so zuschaut, machen nicht alle Teilnehmer die Übungen gleich. Gibt es doch Unterschiede?

J: Bei der Biegsamkeit einzelner Menschen schon. Jemand, der mit 60 Jahren mit QiGong beginnt, dreht sich meist nicht so agil wie ein 10-jähriger. Dennoch ist der Erfolg da. Bei der Affenübung z.B. werden die Arme um ca. 180° gedreht. Wenn es bei 90° Drehung schon im Arm zieht, ist der Erfolg da. Herz und Dünndarm, vom kleinen Finger ausgehend, gleichen sich aus. Und dass bei der Kranichübung nicht alle von Anfang an auf einem Bein stehend balancieren, ist auch in Ordnung. Das kommt mit der Zeit.
Wir haben übrigens keine Altersbeschränkung für die Teilnahme.

pS: Kann man QiGong als Sport bezeichnen?

J: grundsätzlich schon. Genauer bezeichnet ist QiGong eine Bewegungsmeditation mit Atemtechnik und ich bin begeistert, dass sich ein Betriebliches Gesundheismanagementsystem so ausführlich damit befasst. Eine herrliche Ergänzung zu Ernährungsberatung, Bogenschießen, Unterrichte und Personaltraining.
Der Detlef Just, von dem ich übrigens alles über QiGong gelernt habe, macht mehr TaiChi, was den Kampfsport des QiGong beinhaltet. Mir reicht der etwas gemächlichere Zweig.

pS: gemächlich, ja, das kommt manchen etwas zu langsam vor. Die wollen action.

J: ETWAS gemächlicher, meinte ich. Für die Atemtechnik und das Nachmachen der Übungen sieht es manchmal langsam aus. Auch beim „Spiel der 5 Tiere“ gibt es langsame und schnelle Bewegungen und auch wir kommen mal ins Schwitzen, was aber nicht unser Ziel ist.
Die nachhaltige Gesundheit und eine gewisse Gelassenheit wollen wir erreichen. Ich sag es mal provokativ – weg von Tabletten, Medikamenten, Psychotipps; hin zu Harmonie von Körper, Geist und Seele.
Zum Thema „Burnout“ z.B. bilden sich ganze Industriezweige, mit dem man (schnell) Geld machen kann. Mit ist unwohl, wenn ich mitbekomme, wie den Betroffenen noch mehr eingeredet wird, dass sie einen „Psychoknacks“ haben.
Vielleicht reicht es schon, sich um den Garten zuhause zu kümmern, intensiv die Natur zu genießen und seinen Körper zu harmonisieren?!
Leider haben wir verlernt, auf unseren Körper zu hören und empfinden Warnsignale nicht mehr.

pS: und da hilft QiGong?

J: mit Sicherheit. Nachgewiesen ist z.B. Stärkung der psychischen Verfassung, Abbau von vegetativen Beschwerden wie Kopfschmerzen, nervöser Magen, Schlafstörungen; Senkung des Blutdruckes und Stabilisierung des Herz-Kreislauf-Systemes. Weiterhin Regulation bzw. Stärkung sämtlicher Magen-Darm-Funktionen. Selbst die Asthma-Anfälligkeit kann gemindert werden.

pS: und wann merken die Teilnehmer den Erfolg?

J: Natürlich ist die regelmäßige Anwendung der QiGong Übungen wichtig. Wann die Wirkung beginnt, ist individuell. Körperliche Konstitution, Gesundheitszustand, Intensität der Übungen usw.
Die Übungen sind so, dass jeder auch zuhause QiGong ausüben kann. Aber einmal die Woche ist meines Erachtens das Minimum für eine dauerhafte Verbesserung des Gesundheitszustandes.

pS: welche Kleidung braucht man für QiGong?

J: leichte Kleidung wie Trainingsanzug und Turnschuhe ist absolut in Ordnung. Es gibt zwar QiGong-Anzüge, welche aber wirklich unnötig sind.

pS: Unterschied von TaiChi zu QiGong?

J: QiGong ist der Überbegriff und TaiChi ist eine Form des QiGong – die Kampfkunst. Beim „Spiel der 5 Tiere“ gibt es Elemente der Kampfkunst, welche langsamer ausgeführt werden.
Es ist wirklich faszinierend, den Bewegungen zuzuschauen bzw. die Wirkung zu erleben!

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